Geschichte

Ausführliche Hinweise zur Asendorfer Geschichte finden Sie auf der Asendorfer Internetseite (Link: Asendorfer Geschichte).

Wer sich Asendorf nähert, erblickt als erstes den Kirchturm der St. Marcellus Kirche. Während der Winterzeit wird er angestrahlt und ist im Dunkeln auch weithin sichtbar. Der Kirchturm ist mit seinen 45 Metern nicht nur das höchste Gebäude, sondern zusammen mit dem Kirchenschiff auch das älteste Gebäude im Dorf. Die Schautafel im Turminneren gibt an, dass der Turm 1545 an das bereits vorhandene Kirchenschiff angebaut wurde. Das Christentum kam in unser Gebiet durch den Sieg der Franken über die Sachsen im 900 Jahrhundert. Zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung von Asendorf im Jahr 1091 war vermutlich schon eine christliche Gemeinde im Ort vorhanden, die Sonntag für Sonntag ihre Gottesdienste feierte und dazu einen Versammlungsort benötigte.

Wer das Innere des Turmes besteigen möchte, muss zunächst  einen schmalen Aufgang passieren. Der schmale Turmaufgang macht deutlich, was die Kirche für die Menschen in der Vergangenheit war : "Ein  Zufluchtsort". Da immer nur eine Person den Turmaufgang betreten kann, boten der Turm und der Kirchenboden in unsicheren Zeiten Schutz vor räuberischen Banden.

Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche die Empore und den barocken Kanzelaltar. 1905 wurden die beiden Seitenschiffe angebaut. Die letzte Renovierung erfolgte 1991 dabei wurden die Wandkartuschen wieder freigelegt.

Die Kirche kann während der Öffnungszeit des Büchertisches besichtigt werden.
Büchertischzeiten: Freitags von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sonntags vor den Gottesdiensten jeweils eine halbe Stunde vorher und nachher.