Aktuelles

 

Die Kirchengemeinde Asendorf besetzt zum Frühjahr 2019 eine
Pfarrsekretariatsstelle (m/w)

Die mögliche Qualifikation Sekretär/in, Pfarrsekretär/in oder Verwaltungsangestellte/r ist wünschenswert.

Außerdem benötigen Sie berufliche Erfahrungen in Büroarbeit, Terminkoordination, Schriftverkehr, Ablage und Verwaltungsarbeit.

Sie sollten gute EDV-Kenntnisse haben (MS-Office).

Mit Engagement, vorausschauendem und verantwortungsvollem Handeln sowie einem freundlichem Wesen sind Sie genau richtig bei uns. Sie werden Kontakt zu Mitarbeitern und Mitgliedern unserer Gemeinde haben, dafür ist Interesse an kirchengemeindlicher Arbeit hilfreich.

Natürlich werden Sie in die Abläufe unseres Pfarrbüros und die kircheninterne EDV eingearbeitet.
Fortbildungsmöglichkeiten sind gegeben, die Teilnahme ist erwünscht.

Die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche setzen wir voraus.

Ihre Stelle ist unbefristet und bei bis zu sechs Wochenstunden nach
TV-L bewertet.
Bei gleicher Eignung werden Schwerbehinderte bevorzugt berücksichtigt.

Das klingt alles sehr gut und Sie haben Interesse? Dann freuen wir uns über Ihre schriftliche Bewerbung an:

Kirchenvorstand der Ev.-luth.Kirchengemeinde Asendorf,
St.Marcellus-Str. 2, 27330 Asendorf

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Gemeindefreizeit und Begegnung mit der Partnergemeinde aus Sachsen im Kloster Drübeck vom 2. - 6. Mai 2018

Eine 16-köpfige Gruppe aus Asendorf hat sich auf die Fahrt in den Harz gemacht. Das Kloster Drübeck war dieses Mal als Treffpunkt verabredet. Zeitgleich mit uns kam auch die etwa gleich große Gruppe aus Kirchbach, Frankenstein und Oederan im Kloster an. Es war eine herzliche Begrüßung wie bei einem Familientreffen.
Im Kloster, ein evangelisches Zentrum mit Räumlichkeiten für Tagungen und Seminare, wurden wir Gäste gut beherbergt. Am Nachmittag fand eine Führung über das Klostergelände statt, die sehr interessant war, denn Geschichte wurde durch Geschichten erklärt.
Die Tage waren ausgefüllt mit einem gut vorbereiteten Programm zum Thema: Fremde Menschen und ihre Kultur und Religion.
Wir sprachen am ersten Tag über unseren Umgang mit Fremden und endeten nach einem guten Abendessen mit einem gemütlichen Filmabend. Der Film war zwar recht lang, dafür aber soooo interessant.
Am Freitag gab es dann sozusagen eine „praktische Übung". Verbunden mit einer Fahrt nach Göttingen, inklusive Stadterkundung und gemeinsamem Mittagessen, konnten wir entscheiden, ob wir eine türkisch-deutsche islamische Moschee oder eine süd-koreanische Christengemeinde besuchen wollten.
Der Beauftragte des islamisch-deutsch-türkischen Vereins, der die Moschee betreut, wurde von allen Seiten mit Fragen überhäuft und gab uns bereitwillig Antworten. Beeindruckt hat uns auch die farbenfrohe Ausstattung des Gebetsraumes.
Die süd-koreanische Christengemeinde ist in einer landeskirchlichen evangelischen Kirche zu Gast, und ihre Mitglieder sind hauptsächlich Studenten. So konnte uns der Pfarrer erzählen, dass erst eine Hochzeit stattgefunden hatte und noch keine Beerdigung. Der Erhalt der Gemeinschaft wird durch Spenden finanzeiert.
Der Samstagvormittag war dann ausgefüllt mit dem Aufarbeiten der gestrigen Eindrücke. Beide Gruppen bekamen verschiedene Fragen gestellt, zu denen ein lebhaftes Gespräch entstand.
Nach einem Ausflug nach Quedlinburg fand am Abend ein letztes Treffen im „Gärtnerhaus", dem Klosterladen mit (tagsüber) Café und (abends) Weinstube statt; es wurde gemeinsam gesungen, vorgelesen und ein letztes Glas (Bier / Wein / Wasser) zusammen getrunken.
Alle waren sich einig: Es soll nicht wieder so lange dauern bis zum nächsten Treffen!
Der Sonntag endetet mit einem letzten Sturm auf das immer reichlich ausgestattete Frühstücksbuffet, einer Andacht unter der riesigen Linde (die, wie wir erfahren hatten, aus sieben kleinen Bäumchen entstanden ist) und der Heimreise.
Danke Frau Simon und Herr Roßner für die interessanten Tage.
Erika Koslowsky, Margrit Bremer

 

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Unter Müllers Sessel

„Hier sieht es ja aus..., wie bei Müllers unterm Sessel!" Das mag so mancher Besucher des Gottesdienst zum Weltgebetstag beim Betreten unserer Kirche gedacht haben. Müll überall! Man musste aufpassen, wo man hintrat.
Gottes Schöpfung ist sehr gut – das war das Thema des diesjährigen Weltgebetstages (WGT). Und was machen wir mit dieser geschenkten Schöpfung? Schon sind wir beim Müll...
Sehr eindrücklich wurde im Laufe des Gottesdienstes die Schöpfungsgeschichte dagestellt. War der Altar anfangs nur mit einem schwarzen Tuch verhüllt, so füllte er sich mit jedem Tag der Schöpfung. Bunte Tücher für Wasser und Erde, dann kamen Steine und Pflanzen hinzu. Der Himmel wurde in Frau Holle -Art über die Kanzel geschüttelt. Vögel und Schmetterlinge, Sterne. Dann Tiere, Menschen, Natur und Farbe pur auf, über und rund um den Altar. Herrlich!
Frauen des WGT- Komitees aus Surinam hatten die Ordnung für diesen Gottesdienst, der in der ganzen Welt gefeiert wird, vorbereitet. Viel Musik, wirklich schöne Lieder, Gebete und eben das Augenmerk auf die geschenkte Schöpfung prägten diesen Tag. Wir müssen mehr aufpassen, müssen uns zurücknehmen und der Natur eine Chance geben. Rodung von Regenwäldern, Quecksilbervergiftung von Trinkwasser, Goldabbau um jeden Preis, das geht so nicht. Und wir hier? Wir im Wohlstand? Muss jede Fahrt mit dem Auto sein, jede Tüte zum Einkauf?
Gottes Schöpfung ist sehr gut. Und wir sind erst seit kurzer Zeit ein Teil davon, schaut man auf die Jahrtausende. Und in dieser kurzen Zeit haben wir viel geschafft, haben viel Raubbau betrieben.
Ein schwarzer Altar ist nicht so toll, bunt und voller Leben ist er viel, viel schöner!
Dagmar Focke

PS. Vielen Dank für die tolle Ausarbeitung von Ulrike Schilling und Tanja Wohlers, danke auch an das wunderbare Vorbereitungsteam rund um die beiden!

 

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Ergebnis der Kirchenvorstandswahl am 11.03.2018

Mit dreiunddreißig Prozent Wahlbeteiligung bei den Wahlen für den neuen Kirchenvorstand liegt Asendorf fast an der Spitze im Kirchenkreis (zugegeben: Eizendorf, Magelsen, Wechold sind unschlagbar...). Was wenig klingt, ist relativ gesehen richtig viel!

Dazu haben viele ehrenamtliche Helfer beigetragen in den einzelnen Ortsteilen. 6 Wahlräume hatten am Wahltag ihre Pforten geöffnet von 11 - 18:00 Uhr. Und wenn man bedenkt, dass mindestens immer 3 Wahlhelfer gleichzeitig anwesend sein müssen, merkt man, dass da ganz schön viele Leute mitgeholfen haben. Danke auch an dieser Stelle!! Ohne diese Hilfe wäre die Wahlbeteiligung bestimmt nicht in diesem Bereich gewesen.

Dies sind die neuen KirchenvorsteherInnen in Asendorf:

Hans Bockhop 317 Stimmen

Hans-Friedrich Rothschild 308 Stimmen

Dagmar Focke 306 Stimmen

Joanna Menke 263 Stimmen

Irmgard Brockmann 210 Stimmen

Heidi Schmidt 197 Stimmen

Sie kommen im April zum ersten Mal zusammen. In dieser Sitzung werden die zwei weiteren KirchenvorsteherInnen berufen. Diese könnten die beiden weiteren Kandidaten der Wahl werden:

Ronald Steinbrügger und Katja Sturhan haben beide jeweils 96 Stimmen erhalten.

Hier finden Sie die Statistik zu den Kirchenvorstandswahlen im Kirchenkreis Syke-Hoya.

 

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Cross 16 in Asendorf

Am 24.2. kam das Cross 16- Team aus Bruchhausen-Vilsen zu uns nach Asendorf. Gemeinsam mit 8 Hauptkonfis gestalteten sie einen individuellen Gottesdienst rund um das Thema „Sound of my life".
Cross 16 ist ein Jugendgottesdienst, der Jugendlichen zeigen soll, dass Kirche auch Spaß machen kann, denn die jeweiligen Konfirmanden/innen können selbst entscheiden, wie der Gottesdienst ablaufen soll.
Wir haben uns drei Mal zusammengesetzt, um unsere Ideen auszutauschen und den Gottesdienst zu gestalten. Ein paar Tage darauf verteilten wir Plakate und Flyer in der Samtgemeinde. Unter anderem fuhren wir auch zum Neujahrsempfang des Kirchenkreises nach Syke, um die Werbetrommel zu rühren.
Am eigentlichen Tag des Gottesdienstes trafen wir uns bereits um 14 Uhr, damit wir die Kirche vorbereiten konnten.
Durch den Gottesdienst zog sich die Geschichte eines Jungen, als eine etwas andere Predigt. Mit dieser Geschichte wollten wir zeigen, dass egal, ob sich der Musikgeschmack mit dem Alter ändert, man immer sich selbst treu bleiben sollte.
Zwischendurch spielte die Band aus Broksen unterstützt von einer unserer Konfirmandinnen Musik zum Zuhören und Mitsingen. Während des Liedes „Behind blue eyes" ließen wir Luftballons von den Emporen auf die zahlreichen Besucher schweben. An diesen hingen Zettel in Notenform, auf welche die Gemeinde schreiben sollte, wann sie Gottes Nähe braucht.
Nach dem Gottesdienst hatten die Gäste bei der After- Church-Party die Gelegenheit etwas zu plaudern und zu essen. Dafür haben wir Pommes vom B. O. geholt und Cocktails selbst gemixt (natürlich alkoholfrei!).
Alles in allem war es ein gelungener Gottesdienst bei dem wir viel Spaß hatten.

Laura Beneke und Amrei Focke

Instagram: cross16jugendgottesdienst

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Zumba international im Gemeindehaus

„Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen", heißt ein Spruch. Das hat mir schon eingeleuchtet, als ich das erste mal meditativen Tanz ausprobiert habe, zusammen mit anderen Frauen als Kreistanz. Aber gerade entdecke ich, dass das auch auf Zumba-Tanzen zutrifft.
Seit kurzer Zeit trifft sich Montag morgens eine Gruppe von Frauen, international bunt gemischt und auch religiös bunt gemischt, in unserem Gemeindehaus zum Tanzen. Erika aus Kolumbien ist eine wunderbare Tanzlehrerin. Beim Begegnungscafé entstand die Idee, ob Erika nicht auch hier bei uns so ein Tanz-Treffen anbieten könnte. Gedacht, gesagt, getan. Ob das Gemeindehaus dafür zu haben wäre? Aber klar! Genau dafür gibt es doch ein Gemeindehaus, oder?
Und jetzt wird also getanzt, nach modernen, rhythmischen Liedern, mit viel Spaß und Lachen. „Uns tut der Bauch weh, weil wir so viel lachen", sagt meine Glaubensschwester Mojghan, die ursprünglich aus dem Iran kommt. Das hat mich neugierig gemacht, und jetzt wird es zu einem festen Bestandteil meiner freien Montage: Zumba-Tanzen! Da hält ein bisschen kolumbianischer, auch nigerianischer oder auch syrischer Schwung Einzug in den Körper... Tut gut.
Und neulich zeigt mir Mojghan noch zum Schluss ein Lied auf ihrem Handy, ein persisches Lied mit dem Text „Gott ist überall, überall kannst du ihn finden, darum tanze, tanze und sei froh!" Ja, genau das meine ich.
Melanie Simon

 

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Die Bücherbörse hat mich gerettet! 

Wahrscheinlich wäre ich ohne die Bücherbörse über kurz oder lang von meinen Büchern erschlagen worden oder ich hätte vor lauter Lesehunger kein Geld zum Lebensmitteleinkauf mehr gehabt. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden, wobei ich kann auch ganz gut beim Lesen essen (auch gefährlich).
Wie kam es nun zu der Rettung? Die ersten Jahre hab ich nur Bücher gekauft, viele Bücher für wenig Geld ( hatte also noch genug zum Essen kaufen) = 1. Rettung.
Nach einigen Jahren Bücherbörse und noch mehr Büchern, wurde mir klar, ich muss mich von Büchern trennen. Das neue Regal war schon wieder voll und nur ganz selten lese ich Bücher doppelt, es gibt ja auch genügend Nachschub. Bei der Bücherbörse wußte ich meine Schätze in guten Händen. Hier wird sich um jedes Buch gekümmert, damit es einen neuen LeserIn findet. Das ganze Gemeindehaus wird zum Buchladen.Sie werden alphabetisch und nach verschiedenen Genres sortiert und ansprechend präsentiert – wie im klassischen Buchladen. Viele fleißige Hände rund um Monika Radatz sind mit der Ausgestaltung der Bücherbörse beschäftigt. Treppauf, treppab wird da geschleppt, bis jedes Buch an seinem Platz steht. Also hab auch ich mich hingesetzt und Zuhause Bücher aussortiert und etikettiert und am Freitag zur Börse gebracht. Mit Erfolg, der
Erlös, der mir Sonntagmorgen in die Hand gedrückt wurde, deckte die Anschaffungskosten der Bücher, welche ich am Samstag gekauft hatte. Doch oh Schreck, es waren nicht weniger sondern mehr Bücher, die da jetzt wieder Zuhause rumstanden.
Ich ließ also die aussortierten Bücher im Karton und gelesene Bücher wanderten nur ins Regal wenn sie einen besonderen Eindruck auf mich hinterlassen hatten, ansonsten kamen sie gleich wieder in einen Bücherbörsen-Karton. Dank einer guten Freundin, die mein Bücherdilemma auch wahr nahm, bin ich seid 3 Jahren in Besitz eines Buch-Tagebuchs, darin wird jedes gelesene Buch kurz mit Titel und Autor, Lesedatum und Inhaltsangabe festgehalten. Und oh Wunder, ich trenne mich jetzt auch von „guten" Büchern viel leichter, verschenke sie an Freundinnen (vermerke dies im Buch-Tagebuch)
oder packe sie leichten Herzens in den Bücherbörsen-Karton = 2. Rettung.
Dieses Jahr wollte ich mich für meine Rettung bedanken und auch mal fleißig mithelfen, leider kamen mir ein Termin dazwischen und ich konnte nur einige Stunden einspringen. Diese Stunden, in Gemeinschaft mit fleißigen Leseratten, die sich alle um das Wohl der Bücher und potentiellen LeserInnen sorgen, haben meine Wertschätzung für das ganze Team nochmal ansteigen lassen. Danke schön für die viele Arbeit des Second-Hand-Teams rund um die Börsen, die nicht nur für die KäuferInnen und Verkäuferinnen eine Bereicherung sind, sondern die die Erlöse auch noch für das Gemeinwohl spenden. Danke schön!

Tanja Wohlers

 

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Fahrdienst

Wir würden gerne einen Fahrdienst zum Gottesdienst anbieten für alle, die ohne Auto sind und Schwierigkeiten haben, zur Kirche zu gelangen.
Bitte sprechen Sie uns einfach an!

Ihr Kirchenvorstand

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