Aktuelles

In diesem Frühjahr wird es wieder eine Runde der „Exerzitien im Alltag" geben. Sich und seine Beziehung zu Gott jeden Tag für eine kurze Zeit erden, sich auf die Suche nach sich und ihm machen, das sind Exerzitien. Übungen und Anleitungen bekommen die Teilnehmer des Kurses an die Hand. Es gibt Gruppentreffen zum Austausch des Erlebten. Für Ihren Kalender hier die Termine:
Vorbereitungstreffen aller Interessierten am 15.2. um 18 Uhr (wir beginnen mit dem Abendgebet zum Wochenausklang). Die weiteren Gruppentreffen starten jeweils um 18 Uhr mit einer Andacht in der Kirche und zwar am 15.3./ 22.3./ 29.3./ 5.4.
Das Abschlusstreffen ist am 12.4. und der runde Abschluss des Exerzitienkurses ist der Segnungsgottesdienst am 14.4.
Die Exerzitien sind eine besondere Erfahrung – das sollten Sie eben nicht verpassen!

 

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Zumba international im Gemeindehaus

„Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen", heißt ein Spruch. Das hat mir schon eingeleuchtet, als ich das erste mal meditativen Tanz ausprobiert habe, zusammen mit anderen Frauen als Kreistanz. Aber gerade entdecke ich, dass das auch auf Zumba-Tanzen zutrifft.
Seit kurzer Zeit trifft sich Montag morgens eine Gruppe von Frauen, international bunt gemischt und auch religiös bunt gemischt, in unserem Gemeindehaus zum Tanzen. Erika aus Kolumbien ist eine wunderbare Tanzlehrerin. Beim Begegnungscafé entstand die Idee, ob Erika nicht auch hier bei uns so ein Tanz-Treffen anbieten könnte. Gedacht, gesagt, getan. Ob das Gemeindehaus dafür zu haben wäre? Aber klar! Genau dafür gibt es doch ein Gemeindehaus, oder?
Und jetzt wird also getanzt, nach modernen, rhythmischen Liedern, mit viel Spaß und Lachen. „Uns tut der Bauch weh, weil wir so viel lachen", sagt meine Glaubensschwester Mojghan, die ursprünglich aus dem Iran kommt. Das hat mich neugierig gemacht, und jetzt wird es zu einem festen Bestandteil meiner freien Montage: Zumba-Tanzen! Da hält ein bisschen kolumbianischer, auch nigerianischer oder auch syrischer Schwung Einzug in den Körper... Tut gut.
Und neulich zeigt mir Mojghan noch zum Schluss ein Lied auf ihrem Handy, ein persisches Lied mit dem Text „Gott ist überall, überall kannst du ihn finden, darum tanze, tanze und sei froh!" Ja, genau das meine ich.
Melanie Simon

 

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Die Bücherbörse hat mich gerettet! 

Wahrscheinlich wäre ich ohne die Bücherbörse über kurz oder lang von meinen Büchern erschlagen worden oder ich hätte vor lauter Lesehunger kein Geld zum Lebensmitteleinkauf mehr gehabt. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden, wobei ich kann auch ganz gut beim Lesen essen (auch gefährlich).
Wie kam es nun zu der Rettung? Die ersten Jahre hab ich nur Bücher gekauft, viele Bücher für wenig Geld ( hatte also noch genug zum Essen kaufen) = 1. Rettung.
Nach einigen Jahren Bücherbörse und noch mehr Büchern, wurde mir klar, ich muss mich von Büchern trennen. Das neue Regal war schon wieder voll und nur ganz selten lese ich Bücher doppelt, es gibt ja auch genügend Nachschub. Bei der Bücherbörse wußte ich meine Schätze in guten Händen. Hier wird sich um jedes Buch gekümmert, damit es einen neuen LeserIn findet. Das ganze Gemeindehaus wird zum Buchladen.Sie werden alphabetisch und nach verschiedenen Genres sortiert und ansprechend präsentiert – wie im klassischen Buchladen. Viele fleißige Hände rund um Monika Radatz sind mit der Ausgestaltung der Bücherbörse beschäftigt. Treppauf, treppab wird da geschleppt, bis jedes Buch an seinem Platz steht. Also hab auch ich mich hingesetzt und Zuhause Bücher aussortiert und etikettiert und am Freitag zur Börse gebracht. Mit Erfolg, der
Erlös, der mir Sonntagmorgen in die Hand gedrückt wurde, deckte die Anschaffungskosten der Bücher, welche ich am Samstag gekauft hatte. Doch oh Schreck, es waren nicht weniger sondern mehr Bücher, die da jetzt wieder Zuhause rumstanden.
Ich ließ also die aussortierten Bücher im Karton und gelesene Bücher wanderten nur ins Regal wenn sie einen besonderen Eindruck auf mich hinterlassen hatten, ansonsten kamen sie gleich wieder in einen Bücherbörsen-Karton. Dank einer guten Freundin, die mein Bücherdilemma auch wahr nahm, bin ich seid 3 Jahren in Besitz eines Buch-Tagebuchs, darin wird jedes gelesene Buch kurz mit Titel und Autor, Lesedatum und Inhaltsangabe festgehalten. Und oh Wunder, ich trenne mich jetzt auch von „guten" Büchern viel leichter, verschenke sie an Freundinnen (vermerke dies im Buch-Tagebuch)
oder packe sie leichten Herzens in den Bücherbörsen-Karton = 2. Rettung.
Dieses Jahr wollte ich mich für meine Rettung bedanken und auch mal fleißig mithelfen, leider kamen mir ein Termin dazwischen und ich konnte nur einige Stunden einspringen. Diese Stunden, in Gemeinschaft mit fleißigen Leseratten, die sich alle um das Wohl der Bücher und potentiellen LeserInnen sorgen, haben meine Wertschätzung für das ganze Team nochmal ansteigen lassen. Danke schön für die viele Arbeit des Second-Hand-Teams rund um die Börsen, die nicht nur für die KäuferInnen und Verkäuferinnen eine Bereicherung sind, sondern die die Erlöse auch noch für das Gemeinwohl spenden. Danke schön!

Tanja Wohlers

 

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Fahrdienst

Wir würden gerne einen Fahrdienst zum Gottesdienst anbieten für alle, die ohne Auto sind und Schwierigkeiten haben, zur Kirche zu gelangen.
Bitte sprechen Sie uns einfach an!

Ihr Kirchenvorstand

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